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Die Beratung und Unterstützung der Angehörigen von suchtkranken Menschen erscheint
ebenso notwendig wie die Behandlung der Abhängigen selbst.
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Manch einer mag sich fragen, wozu das gut sein soll, denn der Angehörige hat ja
schließlich kein Suchtproblem. Bei vielen trifft das auch zu, bei anderen nicht. Die Sucht besteht nicht allein in der Abhängigkeit von einer Substanz.
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Sie existiert auch in der Beziehung mit der abhängigen Person, wo sich nach einiger
Zeit alles nur noch darum dreht, ob getrunken, Medikamente genommen, Drogen konsumiert worden sind und wie eine Abstinenz erreicht werden kann und die Abhängigkeit an sich möglichst
geheim bleibt.
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Der/die Angehörige unternimmt alles, um beim Partner/-in z.B. ein
"Trockenwerden" zu erlangen. Er wird fester Bestandteil der Sucht, gleicht alle Schwächen und Versäumnisse des Abhängigen aus und sinkt u. U. in seiner Selbstachtung genauso
wie der/die abhängige Partner/-in.
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Dieser Zustand der Co-Abhängigkeit ist für die meisten Betroffenen sehr schwer zu
ertragen und bedarf der Hilfe von außen.
Verständnis für die persönliche Situation erfahren, mit der eigenen, mit der eigenen Scham akzeptiert zu werden, Hilfe bei der Entwicklung realistischer Grenzen zu bekommen und vor
allem dies nicht allein, sondern mit anderen Betroffenen zusammen erleben, das ist der inhaltliche Schwerpunkt in der Angehörigen- gruppe.
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Die Angehörigengruppe
trifft sich vierzehntägig immer mittwochs von 19.00 bis 21.30 Uhr in der Drogen- u. Suchtberatungsstelle Strausberg.
Voranmeldung
bitte über Telefon:
0 33 41 / 3
90 11 72
oder 0 33 41 / 3 17 34
Ein Vorgespräch ist erwünscht!
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